Die massiven Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise halten die Welt in Atem. Immer neue Hiobsbotschaften werden verkündet und sich noch zu erwarten. Die genaue Höhe weis niemand.
Auch die Rohstoffbranche ist massiv davon betroffen. Stark gefallene Preise für Basismetalle, der fehlende Zugang zur Eigenkapitalfinanzierung, teure Kredite und nicht zuletzt die immer stärker schrumpfende Liquidität vieler Produzenten und Explorer sind ein großes Problem. Was ist die Folge: Immer mehr Unternehmen schließen ihre Minen. Eines der besten Beispiele ist BHP Billiton. Das Unternehmen schloss die Nickelmine Ravensthorpe und fährt seine Kohleförderung um 15% herunter. Auch Rio Tinto steckt in erheblichen Problemen und musste seine Aluminiumproduktion herunterfahren. Dies sind zwei absolute Schwergewichte im Markt. Bei kleinen Unternehmen sieht es teilweise noch schlechter aus. Es drohen erhebliche Verluste und Firmenpleiten. Viele kleine Unternehmen stellen derzeit auch ihre Explorationstätigkeiten ein. Dies kann jedoch bei vielen Projekten zum Verlust der Bohrlizenzen führen.
Unternehmen, die heute über hohe Cashreserven verfügen, profitieren jedoch von der aktuellen Situation. Sie können aufgrund der gesunkenen Energiekosten günstiger explorieren oder fördern. Auch können diese Unternehmen zu Spottpreisen gute Projekte erwerben oder aussichtsreiche Unternehmen übernehmen. Am Ende der Krise werden diese sogenannten Cashrich Companies als Gewinner da stehen und eine hohe Profitabilität dürfte die Folge sein.
Wichtig: Wer heute Aktien kauft sollte auf die Bilanz schauen und die Qualität der Projekte. Damit lassen sich Verluste eingrenzen und die Chancen auf einen satten Gewinn erhöhen.
